{"id":3919,"date":"2021-06-17T09:00:07","date_gmt":"2021-06-17T07:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/kluthe.com\/magazin\/?p=3919"},"modified":"2025-05-07T13:00:14","modified_gmt":"2025-05-07T11:00:14","slug":"digitalisierung-in-der-chemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kluthe.com\/magazin\/digitalisierung-in-der-chemie\/","title":{"rendered":"Digitalisierung in der Chemieindustrie: Aktuelle Trends, Chancen und Herausforderungen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die chemische Industrie blickt auf eine lange Tradition im Bereich der Automatisierung von Prozessen zur\u00fcck. Durch computergest\u00fctzte Steuer- und Regeltechnik wurden schon vor Jahrzehnten die genaue Dosierung von Rohstoffen, die zuverl\u00e4ssige Energieversorgung und die sichere Prozessf\u00fchrung erm\u00f6glicht. Mit dem Wandel zur Chemie 4.0 erlebt die Digitalisierung in der Chemieindustrie nun eine neue Dimension, die weit \u00fcber die klassische Prozessautomatisierung hinausgeht. Dieser Artikel beleuchtet die aktuellen Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen der Chemiebranche im Jahr 2024.<\/strong><\/p>\n<h2>Chemie 4.0: Die neue \u00c4ra<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die chemische Industrie in Deutschland und weltweit steht vor einem bedeutenden Wandel. In der \u00c4ra der Chemie 4.0 geht es nicht nur um die weitere Automatisierung von Prozessen, sondern um eine fundamentale digitale Transformation der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette. Der Begriff &#8222;Chemie 4.0&#8220; hat sich dabei als Analogie zur &#8222;Industrie 4.0&#8220; etabliert und beschreibt den umfassenden Wandel der Branche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach aktuellen Studien ist die Digitalisierung zum zweitwichtigsten strategischen Thema f\u00fcr Chemieunternehmen weltweit geworden. Laut einer EY-Studie erwarten 65% der befragten Unternehmen, dass die digitale Transformation ihr Gesch\u00e4ft in den kommenden Jahren erheblich beeinflussen wird. Die COVID-19-Pandemie hat diese Entwicklung noch beschleunigt &#8211; 56% der Unternehmen berichten von einer verst\u00e4rkten Digitalisierung seit 2020.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kluthe.com\/unternehmen\/innovation-forschung\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3927 size-full\" title=\"Besonders im Bereich Chemie 4.0 arbeiten wir in Kooperation mit anderen Unternehmen an zukunftsorientierten L\u00f6sungen\" src=\"https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/innovation-forschung-chemie-4-punkt-0.jpg\" alt=\"innovation-forschung-chemie-4-punkt-0\" width=\"900\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/innovation-forschung-chemie-4-punkt-0.jpg 900w, https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/innovation-forschung-chemie-4-punkt-0-300x86.jpg 300w, https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/innovation-forschung-chemie-4-punkt-0-768x219.jpg 768w, https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/innovation-forschung-chemie-4-punkt-0-895x257.jpg 895w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Status Quo der Digitalisierung in der Chemiebranche 2024<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Digitalisierung in der chemischen Industrie hat in den letzten Jahren deutlich an Fahrt aufgenommen. Mehr als 40% der Chemieunternehmen berichten, das Unterfangen in den letzten drei Jahren disruptive oder revolution\u00e4re Auswirkungen auf ihr Gesch\u00e4ft hatte. Dabei beschr\u00e4nkt sich die Transformation nicht mehr nur auf einzelne Bereiche im Digitalen, sondern erfasst die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette &#8211; von der Forschung und Entwicklung \u00fcber die Produktion bis hin zu Vertrieb und Kundenservice.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Chemiebranche steht dabei vor besonderen Herausforderungen: Die geopolitische Lage, Lieferkettenunterbrechungen, steigende Rohstoff- und Energiekosten sowie strenge regulatorische Anforderungen erh\u00f6hen den Druck auf Unternehmen, ihre Prozesse zu optimieren und neue, innovative Gesch\u00e4ftsmodelle zu entwickeln. Die Digitalisierung in der Chemieindustrie wird dabei zunehmend als Schl\u00fcsselfaktor gesehen, um diesen Herausforderungen zu begegnen.<\/p>\n<h3>Digitalisierungsgrad in verschiedenen Bereichen der Chemiebranche<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der aktuelle Digitalisierungsstand variiert stark zwischen verschiedenen Bereichen der chemischen Industrie. W\u00e4hrend Verwaltungsfunktionen und Kundenschnittstellen bereits weitgehend digitalisiert sind, gibt es in anderen Bereichen noch erhebliches Potenzial:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>Verwaltung und Kundenschnittstellen:<\/strong> 80% der Unternehmen nutzen digitale Tools<\/li>\n<li><strong>Forschung und Entwicklung:<\/strong> zunehmender Einsatz von KI und Simulation<\/li>\n<li><strong>Produktion:<\/strong> Automatisierung und Prozesssteuerung<\/li>\n<li><strong>Lieferkette:<\/strong> 60% berichten von starkem Einfluss<\/li>\n<li><strong>Instandhaltung:<\/strong> zunehmende Implementierung von Predictive Maintenance<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Digitalisierung in der chemischen Industrie folgt dabei keinem einheitlichen Muster. Je nach Unternehmensgr\u00f6\u00dfe, Produktportfolio und Marktposition werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. W\u00e4hrend Gro\u00dfunternehmen oft umfassende Transformationsprogramme implementieren, konzentrieren sich kleine und mittlere Unternehmen h\u00e4ufig auf spezifische Anwendungen mit direktem Nutzen f\u00fcr ihr Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<h2>Schl\u00fcsseltechnologien der Digitalisierung in der Chemieindustrie<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Innovative Technologien ver\u00e4ndern nicht nur bestehende Prozesse, sondern erm\u00f6glichen auch v\u00f6llig neue Gesch\u00e4ftsmodelle und Anwendungen. Im Folgenden werden die wichtigsten Technologien und ihre Anwendung in der chemischen Industrie vorgestellt:<\/p>\n<h3>1. Big Data und fortschrittliche Datenanalyse in der Chemieproduktion<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die moderne Chemieproduktion generiert enorme Datenmengen aus Sensoren, Prozesssteuerungssystemen und Qualit\u00e4tskontrollen. Durch Big-Data-Analysen k\u00f6nnen diese Daten genutzt werden, um Prozesse zu optimieren, Trends zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Laut aktuellen Umfragen sehen 35% der Chemieunternehmen in der verbesserten Datenanalyse und -integration das gr\u00f6\u00dfte Potenzial f\u00fcr ihre digitale Transformation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konkrete Anwendungsf\u00e4lle f\u00fcr Big Data in der Chemieindustrie umfassen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Prozessoptimierung durch Echtzeitanalyse von Produktionsdaten<\/li>\n<li>Qualit\u00e4tsvorhersagen auf Basis historischer Daten<\/li>\n<li>Bedarfsprognosen und Optimierung der Produktionsplanung<\/li>\n<li>Identifikation von Einsparpotenzialen bei Energie und Rohstoffen<\/li>\n<li>Nachverfolgung und Optimierung der gesamten Lieferkette<\/li>\n<\/ul>\n<h3>2. K\u00fcnstliche Intelligenz und Machine Learning in der Chemiebranche<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">KI und Machine Learning revolutionieren die Art und Weise, wie chemische Unternehmen arbeiten. Diese Technologien erm\u00f6glichen es, Muster in gro\u00dfen Datens\u00e4tzen zu erkennen und daraus Vorhersagen abzuleiten. In der chemischen Forschung und Entwicklung k\u00f6nnen KI-Systeme neue Molek\u00fcle vorhersagen, Synthesen optimieren und die Entwicklung neuer Materialien beschleunigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz des gro\u00dfen Potenzials z\u00f6gern viele Chemieunternehmen noch bei der Implementierung von KI. Eine aktuelle bitkom-Umfrage zeigt, dass 52% der deutschen Unternehmen nicht planen, KI-basierte L\u00f6sungen zu implementieren, obwohl 68% der befragten Unternehmen KI f\u00fcr die wichtigste Technologie der Zukunft halten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erfolgreiche Anwendungen von KI in der Chemieindustrie umfassen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Molek\u00fcldesign und virtuelle Wirkstoffforschung<\/li>\n<li>Optimierung von Rezepturen und Formulierungen<\/li>\n<li>Vorhersage von Materialeigenschaften<\/li>\n<li>Automatisierte Prozesssteuerung und -optimierung<\/li>\n<li>Predictive Maintenance f\u00fcr Anlagen und Maschinen<\/li>\n<\/ul>\n<h3>3. Digitale Zwillinge f\u00fcr chemische Prozesse und Anlagen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein digitaler Zwilling ist ein virtuelles Abbild eines realen Objekts oder Prozesses. In der Chemieindustrie werden digitale Zwillinge eingesetzt, um komplexe Anlagen und Prozesse zu simulieren, zu \u00fcberwachen und zu optimieren. Der digitale Zwilling wird kontinuierlich mit Informationen \u00fcber die Prozesse und den Zustand der Anlage versorgt und kann so berechnen, was als n\u00e4chstes passiert.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was in der Realit\u00e4t stattfindet, spielt sich auch digital ab.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vorteile digitaler Zwillinge in der chemischen Industrie sind vielf\u00e4ltig:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Simulation und Optimierung von Prozessen ohne Eingriffe in den laufenden Betrieb<\/li>\n<li>Fr\u00fchzeitige Erkennung von Problemen und Abweichungen<\/li>\n<li>Virtuelle Inbetriebnahme neuer Anlagen und Prozesse<\/li>\n<li>Schulung von Mitarbeitern an virtuellen Modellen<\/li>\n<li>Entwicklung und Test neuer Prozesse im virtuellen Raum<\/li>\n<\/ul>\n<h3>4. Industrial Internet of Things (IIoT) in der chemischen Produktion<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Industrial Internet of Things (IIoT) bildet die Grundlage f\u00fcr die vernetzte Produktion in der Chemiebranche. Durch die Vernetzung von Sensoren, Anlagen und Systemen k\u00f6nnen Daten in Echtzeit erfasst und ausgewertet werden. Dies erm\u00f6glicht eine bessere Kontrolle und Steuerung der Prozesse sowie eine vorausschauende Wartung und Instandhaltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Typische IIoT-Anwendungen in der chemischen Industrie umfassen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Echtzeit\u00fcberwachung von Prozessparametern wie Temperatur, Druck und Durchfluss<\/li>\n<li>Automatische Erfassung und \u00dcberwachung der Produktqualit\u00e4t<\/li>\n<li>Vernetzung und Koordination verschiedener Produktionsschritte<\/li>\n<li>Fern\u00fcberwachung und -steuerung von Anlagen und Prozessen<\/li>\n<li>Integration von Produktion, Lieferkette und Kundenanforderungen<\/li>\n<\/ul>\n<figure id=\"attachment_3958\" aria-describedby=\"caption-attachment-3958\" style=\"width: 900px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3958 size-full\" title=\"F\u00fcr die Digitalisierung in der Chemie m\u00fcssen die einzelnen Bereiche zu einem einheitlichen System zusammengefasst werden\" src=\"https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bereiche-Digitalisierung-in-der-Chemie.jpg\" alt=\"Bereiche Digitalisierung in der Chemie\" width=\"900\" height=\"602\" srcset=\"https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bereiche-Digitalisierung-in-der-Chemie.jpg 900w, https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bereiche-Digitalisierung-in-der-Chemie-300x201.jpg 300w, https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bereiche-Digitalisierung-in-der-Chemie-768x514.jpg 768w, https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bereiche-Digitalisierung-in-der-Chemie-110x75.jpg 110w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3958\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 angellodeco \u2013 stock.adobe.com<\/figcaption><\/figure>\n<h3>5. Predictive Maintenance: Vorausschauende Wartung in der Chemiebranche<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Predictive Maintenance ist eines der erfolgreichsten Anwendungsbeispiele f\u00fcr die Digitalisierung in der Chemieindustrie. Durch die kontinuierliche \u00dcberwachung von Anlagen und Maschinen k\u00f6nnen potenzielle Ausf\u00e4lle fr\u00fchzeitig erkannt und behoben werden, bevor es zu ungeplanten Stillst\u00e4nden kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Implementierung von Predictive Maintenance in der chemischen Industrie umfasst typischerweise folgende Schritte:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Installation von Sensoren zur \u00dcberwachung kritischer Parameter (Vibrationen, Temperatur, Druck, Stromaufnahme etc.)<\/li>\n<li>Erfassung und Speicherung der Sensordaten in Echtzeit<\/li>\n<li>Analyse der Daten mithilfe von KI und Machine Learning<\/li>\n<li>Erkennung von Anomalien und Abweichungen vom Normalzustand<\/li>\n<li>Automatische Generierung von Wartungsempfehlungen<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch Predictive Maintenance k\u00f6nnen Chemieunternehmen ihre Anlagenverf\u00fcgbarkeit erh\u00f6hen, Wartungskosten senken und die Lebensdauer ihrer Anlagen verl\u00e4ngern. In vielen F\u00e4llen werden Einsparungen von 10-30% bei den Instandhaltungskosten und eine Reduzierung ungeplanter Ausf\u00e4lle um bis zu 70% erreicht.<\/p>\n<h3>Digitalisierung in Forschung und Entwicklung der Chemieindustrie<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die digitale Transformation hat die chemische Forschung und Entwicklung grundlegend ver\u00e4ndert. Computergest\u00fctzte Methoden, Simulationen und KI-basierte Ans\u00e4tze beschleunigen den Innovationsprozess und erm\u00f6glichen die Entwicklung neuer Materialien und Produkte mit ma\u00dfgeschneiderten Eigenschaften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Digitale Tools und Methoden in der chemischen F&amp;E umfassen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>Computergest\u00fctzte Molek\u00fcldesign:<\/strong> Simulation und Vorhersage von Molek\u00fcleigenschaften<\/li>\n<li><strong>Virtuelle Screening:<\/strong> Digitale Testung tausender potenzieller Verbindungen<\/li>\n<li><strong>Labordatenmanagement:<\/strong> Digitale Erfassung und Auswertung von Versuchsdaten<\/li>\n<li><strong>Automatisierte Laborprozesse:<\/strong> Robotik und Automatisierung f\u00fcr Hochdurchsatz-Experimente<\/li>\n<li><strong>KI-gest\u00fctzte Forschung:<\/strong> Maschinelles Lernen zur Identifikation neuer Materialien und Wirkstoffe<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Modellierung chemischer Prozesse in der Entwicklungsphase macht den Bau von Prototypen und aufw\u00e4ndige Versuche zunehmend entbehrlich. Dies f\u00fchrt zu k\u00fcrzeren Entwicklungszeiten und niedrigeren Kosten bei gleichzeitig h\u00f6herer Innovationskraft. Laut aktuellen Studien planen 80% der Chemieunternehmen, verst\u00e4rkt digitale Werkzeuge f\u00fcr die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen einzusetzen.<\/p>\n<h3>Digitalisierung in der Chemieproduktion<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Chemieproduktion erm\u00f6glichen neue Entwicklungen eine neue Ebene der Prozessoptimierung und -automatisierung. Durch die Vernetzung von Anlagen, Sensoren und Steuerungssystemen k\u00f6nnen Produktionsprozesse in Echtzeit \u00fcberwacht und optimiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zentrale Aspekte sind:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>Datenbasierte Prozessoptimierung:<\/strong> Kontinuierliche Analyse und Optimierung von Prozessparametern<\/li>\n<li><strong>Autonome Systeme:<\/strong> Selbstoptimierende Produktionsanlagen mit minimalen manuellen Eingriffen<\/li>\n<li><strong>Integrierte Qualit\u00e4tskontrolle:<\/strong> Echtzeit\u00fcberwachung der Produktqualit\u00e4t und automatische Anpassung<\/li>\n<li><strong>Flexible Produktionssysteme:<\/strong> Schnelle Umstellung zwischen verschiedenen Produkten und Chargen<\/li>\n<li><strong>Energiemanagement:<\/strong> Optimierung des Energieverbrauchs durch intelligente Steuerung<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Echtzeit\u00fcberwachung der chemischen Zusammensetzung von Rohstoffen, Reaktionsgemischen und Endprodukten macht das Labor zunehmend entbehrlich. Durch die modellpr\u00e4diktive Regelung \u2013 die vorausberechnende Einstellung optimaler Prozessparameter \u2013 k\u00f6nnen Prozesse effizienter und stabiler gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3955\" aria-describedby=\"caption-attachment-3955\" style=\"width: 900px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3955 size-full\" title=\"Mit der digitalen Chemieindustrie \u00e4ndern sich die Anforderungen\" src=\"https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Digitalisierung-Chemie-Arbeitswelt.jpg\" alt=\"Digitalisierung Chemie Arbeitswelt\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Digitalisierung-Chemie-Arbeitswelt.jpg 900w, https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Digitalisierung-Chemie-Arbeitswelt-300x200.jpg 300w, https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Digitalisierung-Chemie-Arbeitswelt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3955\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 vectorfusionart \u2013 stock.adobe.com<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Digitalisierung der Lieferkette in der Chemiebranche<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Digitalisierung der Lieferkette ist f\u00fcr die chemische Industrie von besonderer Bedeutung. Angesichts der j\u00fcngsten globalen Herausforderungen \u2013 Pandemie, geopolitische Spannungen, Lieferkettenunterbrechungen \u2013 wird die digitale Transformation der Supply Chain zu einem strategischen Erfolgsfaktor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fast 60% der Chemieunternehmen berichten, dass die Digitalisierung ihre Lieferkettenplanung in den letzten Jahren stark beeinflusst hat. Digitale Technologien erm\u00f6glichen eine bessere Planung, Transparenz und Resilienz der Lieferkette:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>End-to-End-Transparenz:<\/strong> Verfolgung von Materialien und Produkten entlang der gesamten Lieferkette<\/li>\n<li><strong>Digitale Plattformen:<\/strong> Vernetzte M\u00e4rkte f\u00fcr Rohstoffe, Chemikalien und Dienstleistungen<\/li>\n<li><strong>Intelligente Bestandsoptimierung:<\/strong> KI-gest\u00fctzte Prognose und Optimierung von Lagerbest\u00e4nden<\/li>\n<li><strong>Automatisierte Logistik:<\/strong> Selbststeuernde Systeme f\u00fcr Transport und Lagerung<\/li>\n<li><strong>R\u00fcckverfolgbarkeit:<\/strong> L\u00fcckenlose Dokumentation aller Produktions- und Lieferschritte<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vernetzung der Lieferkette erm\u00f6glicht nicht nur eine h\u00f6here Effizienz, sondern auch eine bessere Anpassung an volatile M\u00e4rkte und unvorhergesehene Ereignisse. Durch die Digitalisierung k\u00f6nnen Chemieunternehmen ihre Lieferkette resilienter und flexibler gestalten.<\/p>\n<h2>Neue digitale Gesch\u00e4ftsmodelle in der Chemieindustrie<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neue Gesch\u00e4ftsmodelle sind ebenso Teil der aktuellen Entwicklung. Diese neuen Gesch\u00e4ftsmodelle ver\u00e4ndern die Art und Weise, wie chemische Produkte entwickelt, hergestellt und vermarktet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den wichtigsten neuen Gesch\u00e4ftsmodellen geh\u00f6ren:<\/p>\n<h3>1. Chemie-as-a-Service und Outcome-basierte Modelle<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Statt Chemikalien zu verkaufen, bieten Unternehmen zunehmend chemische L\u00f6sungen als Dienstleistung an. Kunden zahlen nicht f\u00fcr das Produkt selbst, sondern f\u00fcr das Ergebnis (Outcome), z.B. die Anzahl der behandelten Teile oder die erzielte Oberfl\u00e4chenqualit\u00e4t. Digitale Technologien erm\u00f6glichen dabei die \u00dcberwachung und Optimierung des Prozesses sowie die verbrauchsbasierte Abrechnung.<\/p>\n<h3>2. Digitale Plattformen und Marktpl\u00e4tze<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Digitale Plattformen bringen Anbieter und Nachfrager von chemischen Produkten und Dienstleistungen zusammen. Diese digitalen Marktpl\u00e4tze erh\u00f6hen die Transparenz, reduzieren Transaktionskosten und erm\u00f6glichen neue Formen der Zusammenarbeit. F\u00fcr Chemieunternehmen bieten sie die M\u00f6glichkeit, neue Kundengruppen zu erschlie\u00dfen und ihre Reichweite zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<h3>3. Datengetriebene Dienstleistungen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung fallen entlang der Wertsch\u00f6pfungskette gro\u00dfe Mengen an Daten an. Diese Daten k\u00f6nnen genutzt werden, um neue Dienstleistungen zu entwickeln, z.B. Prozessoptimierung, vorausschauende Wartung oder Effizienzanalysen. Die Kombination von chemischem Know-how und digitaler Expertise schafft dabei einen einzigartigen Mehrwert.<\/p>\n<h3>4. Individualisierte Produkte und Mass Customization<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Digitale Technologien erm\u00f6glichen die kosteng\u00fcnstige Produktion individualisierter chemischer Produkte. Durch flexible Produktionssysteme und digitale Konfigurationstools k\u00f6nnen Kunden Produkte nach ihren spezifischen Anforderungen zusammenstellen. Dies er\u00f6ffnet neue M\u00e4rkte f\u00fcr hochwertige Spezialchemikalien und kundenspezifische L\u00f6sungen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kluthe.com\/nachhaltigkeit\/nachhaltiges-geschaeftsmodell\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3929 size-full\" title=\"Ziel: Verwendung von umweltschonenden und hochwertigen Rohstoffen\" src=\"https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/nachhaltige-entwicklung-nachhaltiges-geschaeftsmodell.jpg\" alt=\"nachhaltige-entwicklung-nachhaltiges-geschaeftsmodell\" width=\"900\" height=\"418\" srcset=\"https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/nachhaltige-entwicklung-nachhaltiges-geschaeftsmodell.jpg 900w, https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/nachhaltige-entwicklung-nachhaltiges-geschaeftsmodell-300x139.jpg 300w, https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/nachhaltige-entwicklung-nachhaltiges-geschaeftsmodell-768x357.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Chemieindustrie<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Digitalisierung wird zunehmend zum Schl\u00fcssel f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit in der Chemieindustrie. Laut aktuellen Studien messen mehr als 80% der Chemieunternehmen den Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensf\u00fchrung (ESG) ebenso viel Bedeutung bei wie dem Umsatzwachstum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In vier von zehn Chemieunternehmen treibt der CEO die Digitalisierung voran, um Nachhaltigkeitsziele schneller umzusetzen. Mehr als 60% der Unternehmen rechnen mit m\u00e4\u00dfigen bis hohen Einsparungen durch ihre Umstellung auf mehr Nachhaltigkeit mithilfe digitaler Technologien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Digitale Technologien tragen auf vielf\u00e4ltige Weise zu mehr Nachhaltigkeit bei:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>Ressourceneffizienz:<\/strong> Optimierung des Einsatzes von Rohstoffen und Energie durch pr\u00e4zise Steuerung und \u00dcberwachung<\/li>\n<li><strong>Emissionsreduktion:<\/strong> Minimierung von Abf\u00e4llen und Emissionen durch verbesserte Prozessf\u00fchrung<\/li>\n<li><strong>Kreislaufwirtschaft:<\/strong> Unterst\u00fctzung von Recycling und Wiederverwendung durch digitale R\u00fcckverfolgbarkeit<\/li>\n<li><strong>Nachhaltige Produktentwicklung:<\/strong> Simulation und Optimierung von Produkten nach Nachhaltigkeitskriterien<\/li>\n<li><strong>Transparente Lieferketten:<\/strong> \u00dcberwachung und Dokumentation der Nachhaltigkeitsleistung entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der Grundlage der digital gesteuerten Betriebsabl\u00e4ufe und der Vernetzung mit Strukturen au\u00dferhalb des Unternehmens (Kommunen, Lieferanten, Kunden) l\u00e4sst sich eine zirkul\u00e4re Wirtschaft gestalten, die einen wichtigen Beitrag zur <a href=\"https:\/\/kluthe.com\/nachhaltigkeit\/\">nachhaltigen Chemie<\/a> leistet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kluthe.com\/nachhaltigkeit\/nachhaltige-chemie-aus-heidelberg\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3931 size-full\" title=\"Nachhaltige Chemie aus Heidelberg\" src=\"https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/nachhaltige-chemie-aus-heidelberg.jpg\" alt=\"nachhaltige-chemie-aus-heidelberg\" width=\"800\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/nachhaltige-chemie-aus-heidelberg.jpg 800w, https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/nachhaltige-chemie-aus-heidelberg-300x128.jpg 300w, https:\/\/kluthe.com\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/nachhaltige-chemie-aus-heidelberg-768x326.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Herausforderungen einer digitalisierten Chemiebranche<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz der gro\u00dfen Chancen steht die chemische Industrie vor erheblichen Herausforderungen. Die erfolgreiche digitale Transformation erfordert nicht nur technologische Investitionen, sondern auch organisatorische und kulturelle Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den gr\u00f6\u00dften Herausforderungen z\u00e4hlen:<\/p>\n<h3>1. Integration verschiedener Systeme und Datenquellen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Digitalisierung in der Chemie m\u00fcssen die einzelnen Bereiche zu einem einheitlichen System zusammengefasst werden. Dazu werden Teilprogramme ben\u00f6tigt, die sich untereinander verstehen. Das ist bei den verf\u00fcgbaren Softwareprodukten eher selten der Fall. Die Integration heterogener Systeme und die Schaffung einer durchg\u00e4ngigen Datenlandschaft stellen eine gro\u00dfe technische Herausforderung dar.<\/p>\n<h3>2. Investitionsbedarf und ROI<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Digitalisierung erfordert erhebliche Investitionen in Hardware, Software, Infrastruktur und Mitarbeiterqualifikation. F\u00fcr viele Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Betriebe, stellt dies eine finanzielle Herausforderung dar. 38% der Chemieunternehmen nennen den hohen Investitionsbedarf als eine der gr\u00f6\u00dften H\u00fcrden f\u00fcr die Digitalisierung. Zudem ist der Return on Investment (ROI) digitaler Initiativen oft schwer zu quantifizieren.<\/p>\n<h3>3. Cybersicherheit und Datenschutz<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit zunehmender Digitalisierung steigt auch das Risiko von Cyberangriffen. Besonders f\u00fcr die Chemieindustrie mit ihren kritischen Infrastrukturen und sensiblen Prozessen ist die Cybersicherheit von entscheidender Bedeutung. 30% der Chemieunternehmen sehen in der digitalen Sicherheit einen Bereich mit gro\u00dfem Potenzial f\u00fcr Investitionen. Der Schutz sensibler Produktionsdaten, Forschungsergebnisse und Gesch\u00e4ftsgeheimnisse erfordert umfassende Sicherheitsma\u00dfnahmen.<\/p>\n<h3>4. Qualifizierung der Mitarbeiter<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Digitalisierung erfordert neue F\u00e4higkeiten und Kompetenzen. W\u00e4hrend sich der Mangel an qualifizierten Fachkr\u00e4ften in den letzten Jahren etwas entspannt hat (von 47% im Jahr 2020 auf etwa 37% heute), bleibt die Qualifizierung der Mitarbeiter eine zentrale Herausforderung. Die Mitarbeiter m\u00fcssen nicht nur mit neuen Technologien umgehen k\u00f6nnen, sondern auch ein grundlegendes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr digitale Prozesse und datenbasierte Entscheidungsfindung entwickeln.<\/p>\n<h3>5. Kultureller Wandel und Change Management<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erfolgreiche digitale Transformation erfordert einen tiefgreifenden kulturellen Wandel. Bestehende Arbeitsweisen, Entscheidungsprozesse und Organisationsstrukturen m\u00fcssen hinterfragt und angepasst werden. Dies st\u00f6\u00dft oft auf Widerstand und Skepsis. Ein effektives Change Management ist daher entscheidend f\u00fcr den Erfolg digitaler Initiativen.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Instandhaltungspersonal wird mit mobilen Endger\u00e4ten an den Stellen aktiv, an denen ihr Einsatz erforderlich ist.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der digitale Wandel in der Chemieindustrie erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der technologische, organisatorische und menschliche Faktoren ber\u00fccksichtigt. Unternehmen, die diese Herausforderungen erfolgreich meistern, k\u00f6nnen die Chancen der Digitalisierung optimal nutzen und ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit nachhaltig st\u00e4rken.<\/p>\n<h2>Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt in der Chemieindustrie<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Digitalisierung ver\u00e4ndert nicht nur die Technologien und Prozesse in der chemischen Industrie, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen arbeiten. Die Arbeitswelt 4.0 in der Chemiebranche ist gepr\u00e4gt von neuen Anforderungen, T\u00e4tigkeiten und Organisationsformen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den wichtigsten Ver\u00e4nderungen z\u00e4hlen:<\/p>\n<h3>1. Verschiebung von T\u00e4tigkeitsprofilen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Digitalisierung f\u00fchrt zu einer Verschiebung von manuellen zu \u00fcberwachenden und koordinierenden T\u00e4tigkeiten. Laboranten werden zunehmend zu Datenanalysten, Anlagenfahrer zu Prozessmanagern und Instandhalter zu vorausschauenden Wartungsexperten. Repetitive und standardisierte Aufgaben werden automatisiert, w\u00e4hrend komplexe Entscheidungen und kreative Probleml\u00f6sungen an Bedeutung gewinnen.<\/p>\n<h3>2. Neue Berufsbilder und Qualifikationsanforderungen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der digitalisierten Chemieindustrie entstehen neue Berufsbilder wie Data Scientists, Automatisierungsspezialisten oder Digital Business Developer. Diese erfordern eine Kombination aus chemischem Fachwissen und digitalen Kompetenzen. Interdisziplin\u00e4res Denken, IT-Affinit\u00e4t und kontinuierliches Lernen werden zu Schl\u00fcsselqualifikationen.<\/p>\n<h3>3. Ver\u00e4nderte Arbeitsorganisation und -umgebung<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Digitalisierung erm\u00f6glicht flexiblere Arbeitsformen und neue Kollaborationsmodelle. Remote-Arbeit, virtuelle Teams und agile Methoden halten Einzug in die Chemieindustrie. Dies bietet Chancen f\u00fcr eine bessere Work-Life-Balance und erh\u00f6hte Mitarbeiterzufriedenheit, stellt aber auch neue Anforderungen an F\u00fchrung und Teamarbeit.<\/p>\n<h3>4. Kontinuierliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer sich schnell wandelnden digitalen Umgebung wird lebenslanges Lernen zur Notwendigkeit. Chemieunternehmen investieren verst\u00e4rkt in Schulungen, E-Learning-Plattformen und Weiterbildungsprogramme, um ihre Mitarbeiter auf die Anforderungen des digitalen Wandels vorzubereiten. Dies umfasst sowohl technische Schulungen zu neuen Technologien als auch die Entwicklung sozialer und methodischer Kompetenzen.<\/p>\n<h2>Von Chemie 4.0 zu Chemie 5.0: Zukunftsperspektiven<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Digitalisierung in der Chemieindustrie entwickelt sich rasant weiter. W\u00e4hrend viele Unternehmen noch mit der Implementierung von Chemie 4.0-Technologien besch\u00e4ftigt sind, zeichnen sich bereits die Konturen von Chemie 5.0 ab. Diese neue Entwicklungsstufe wird durch fortschrittliche Technologien und neue Gesch\u00e4ftsmodelle gepr\u00e4gt sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den wichtigsten Trends und Entwicklungen geh\u00f6ren:<\/p>\n<h3>1. Fortschrittliche KI und maschinelles Lernen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">K\u00fcnstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werden zunehmend in allen Bereichen der Chemieindustrie eingesetzt \u2013 von der Forschung und Entwicklung \u00fcber die Produktion bis hin zu Vertrieb und Kundenservice. Fortschrittliche KI-Systeme k\u00f6nnen komplexe Muster erkennen, pr\u00e4zise Vorhersagen treffen und autonome Entscheidungen treffen. Dies erm\u00f6glicht neue Ebenen der Automatisierung und Optimierung.<\/p>\n<h3>2. Mensch-Maschine-Kollaboration<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zukunft der Chemieindustrie liegt in der optimalen Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. W\u00e4hrend KI und Robotik repetitive und standardisierte Aufgaben \u00fcbernehmen, konzentrieren sich Menschen auf komplexe Entscheidungen, kreative Probleml\u00f6sungen und strategische Planung. Kollaborative Roboter, Augmented Reality und Assistenzsysteme unterst\u00fctzen die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit und erweitern ihre F\u00e4higkeiten.<\/p>\n<h3>3. Dezentrale und autonome Produktionssysteme<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Statt gro\u00dfer, zentralisierter Produktionsanlagen werden in Zukunft verst\u00e4rkt dezentrale, modulare und autonome Produktionssysteme zum Einsatz kommen. Diese k\u00f6nnen flexibel an wechselnde Anforderungen angepasst werden und erm\u00f6glichen eine kundenspezifische Produktion in kleinen Mengen. Die Vernetzung dieser Systeme \u00fcber das Internet der Dinge schafft neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Effizienz und Flexibilit\u00e4t.<\/p>\n<h3>4. Quantencomputing und neue Rechenleistungen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Zukunft werden Quantencomputer mit einer 10.000-fach h\u00f6heren Rechenleistung als die der zurzeit im Einsatz befindlichen Rechentechnik neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Simulation komplexer chemischer Systeme und die Entwicklung neuer Materialien er\u00f6ffnen. Diese technologische Revolution wird die chemische Forschung und Entwicklung grundlegend ver\u00e4ndern und bisher unl\u00f6sbare Probleme zug\u00e4nglich machen.<\/p>\n<h3>5. Digitale \u00d6kosysteme und Plattform\u00f6konomie<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zukunft der Chemieindustrie wird von digitalen \u00d6kosystemen und Plattformen gepr\u00e4gt sein, die verschiedene Akteure entlang der Wertsch\u00f6pfungskette vernetzen. Diese Plattformen erm\u00f6glichen neue Formen der Zusammenarbeit, erh\u00f6hen die Transparenz und schaffen neue Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten. Chemieunternehmen m\u00fcssen entscheiden, welche Rolle sie in diesen \u00d6kosystemen spielen wollen \u2013 als Plattformanbieter, Teilnehmer oder spezialisierter Nischenanbieter.<\/p>\n<h2>Fazit: Digitalisierung als Schl\u00fcssel zum Erfolg in der Chemiebranche<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Digitalisierung in der Chemieindustrie ist kein vor\u00fcbergehender Trend, sondern ein fundamentaler Transformationsprozess, der alle Aspekte des Gesch\u00e4fts erfasst. Unternehmen, die diese Chancen nutzen, k\u00f6nnen ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit steigern, neue Gesch\u00e4ftsmodelle entwickeln und einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erfolgreiche digitale Transformation erfordert jedoch mehr als nur den Einsatz neuer Technologien. Sie erfordert eine klare Strategie, die Integration in bestehende Prozesse und Systeme, qualifizierte Mitarbeiter und eine Unternehmenskultur, die offen f\u00fcr Ver\u00e4nderungen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer Zeit gepr\u00e4gt von geopolitischen Unsicherheiten, Lieferkettenunterbrechungen und dem Wandel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft wird die Digitalisierung zum entscheidenden Erfolgsfaktor f\u00fcr die Chemieindustrie der Zukunft. Unternehmen, die jetzt in digitale Technologien und Kompetenzen investieren, werden am besten positioniert sein, um von den Chancen der digitalen Transformation zu profitieren und die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufig gestellte Fragen zur Digitalisierung in der Chemieindustrie<\/h2>\n<h3>Was ist Chemie 4.0?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Chemie 4.0 bezeichnet die digitale Transformation der chemischen Industrie im Rahmen der vierten industriellen Revolution. Sie umfasst die Integration digitaler Technologien wie Big Data, KI, IoT und digitale Zwillinge in alle Bereiche der Wertsch\u00f6pfungskette \u2013 von der Forschung und Entwicklung \u00fcber die Produktion bis hin zu Vertrieb und Service. Chemie 4.0 steht jedoch nicht nur f\u00fcr Digitalisierung, sondern auch f\u00fcr Nachhaltigkeit und zirkul\u00e4re Wirtschaft.<\/p>\n<h3>Welche Vorteile bietet die Digitalisierung f\u00fcr Chemieunternehmen?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den gro\u00dfen Vrteilen geh\u00f6ren h\u00f6here Effizienz und Produktivit\u00e4t durch automatisierte Prozesse, bessere Qualit\u00e4t durch pr\u00e4zisere Kontrollen, niedrigere Kosten durch optimierten Ressourceneinsatz, erh\u00f6hte Flexibilit\u00e4t durch schnellere Reaktion auf Marktver\u00e4nderungen, verbesserte Nachhaltigkeit durch reduzierten Energie- und Rohstoffverbrauch, mehr Transparenz in der Lieferkette, schnellere Innovation durch digitale Entwicklungsmethoden und neue Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten durch digitale Produkte und Dienstleistungen.<\/p>\n<h3>Welche Technologien sind besonders wichtig?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den wichtigsten Technologien geh\u00f6ren Big Data und Datenanalyse f\u00fcr die Auswertung gro\u00dfer Datenmengen, k\u00fcnstliche Intelligenz und maschinelles Lernen f\u00fcr Prozessoptimierung und Vorhersagen, digitale Zwillinge f\u00fcr die Simulation und Optimierung von Anlagen und Prozessen, Industrial Internet of Things (IIoT) f\u00fcr die Vernetzung von Sensoren und Anlagen, Predictive Maintenance f\u00fcr die vorausschauende Wartung, moderne ERP- und MES-Systeme f\u00fcr die Integration von Gesch\u00e4ftsprozessen sowie Robotik und Automatisierungstechnologien f\u00fcr die Produktion.<\/p>\n<h3>Was sind die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen sind die Integration verschiedener Systeme und Datenquellen, hohe Investitionen und unklare ROI-Berechnung, Cybersicherheit und Datenschutz, Qualifizierung der Mitarbeiter f\u00fcr neue digitale Anforderungen, kultureller Wandel und Change Management, Standardisierung und Interoperabilit\u00e4t, Balance zwischen Innovation und Betriebssicherheit sowie die Komplexit\u00e4t und lange Laufzeit digitaler Transformationsprojekte.<\/p>\n<h3>Wie wird sich die Arbeitswelt in der Chemieindustrie durch die Digitalisierung ver\u00e4ndern?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Digitalisierung f\u00fchrt zu einer Verschiebung von manuellen zu \u00fcberwachenden und koordinierenden T\u00e4tigkeiten, schafft neue Berufsbilder und Qualifikationsanforderungen, erm\u00f6glicht flexiblere Arbeitsformen und neue Kollaborationsmodelle, erfordert kontinuierliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen, ver\u00e4ndert F\u00fchrungsstile und Organisationsstrukturen hin zu mehr Agilit\u00e4t und Selbstorganisation, verst\u00e4rkt den Bedarf an interdisziplin\u00e4rer Zusammenarbeit und f\u00f6rdert datenbasierte Entscheidungsfindung auf allen Ebenen.<\/p>\n<h3>Wie h\u00e4ngen Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Chemiebranche zusammen?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind eng miteinander verkn\u00fcpft und verst\u00e4rken sich gegenseitig. Digitale Technologien erm\u00f6glichen eine ressourceneffizientere Produktion durch optimierten Einsatz von Energie und Rohstoffen, unterst\u00fctzen die Entwicklung umweltfreundlicherer Produkte durch digitale Simulation und Analyse, f\u00f6rdern die Kreislaufwirtschaft durch bessere R\u00fcckverfolgbarkeit und Wiederverwertung, reduzieren Emissionen durch pr\u00e4zisere Prozesssteuerung, erh\u00f6hen die Transparenz in Bezug auf Nachhaltigkeitsleistungen und beschleunigen die Transformation zu nachhaltigen Gesch\u00e4ftsmodellen.<\/p>\n[1] <a href=\"https:\/\/www.vci.de\/vci\/downloads-vci\/publikation\/vci-deloitte-studie-chemie-4-punkt-0-kurzfassung.pdf\">https:\/\/www.vci.de\/vci\/downloads-vci\/publikation\/vci-deloitte-studie-chemie-4-punkt-0-kurzfassung.pdf<\/a><\/p>\n[2] <a href=\"https:\/\/www.econstor.eu\/bitstream\/10419\/216064\/1\/hbs-fofoe-wp-144-2019.pdf\">https:\/\/www.econstor.eu\/bitstream\/10419\/216064\/1\/hbs-fofoe-wp-144-2019.pdf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die chemische Industrie blickt auf eine lange Tradition im Bereich der Automatisierung von Prozessen zur\u00fcck. 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